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Literature
Onesided Love
Fast zwei Jahr war es nun her, dass ich ihn kennengelernt hatte. Es wirkte nicht als würden wir uns lange kenne, doch für mich war es lang genug.
Anfangs hatte ich nicht mal seinen Namen gekannt. Er hatte sich einfach zu mir gesetzt und damit angefangen zu reden. Er redete oft, auch wenn es nichts zu erzählen kam. Besonders dann, wenn es nichts zu erzählen gab.
Wir erzählten uns die Dinge, die man nicht mal seinen besten Freunden erzählte. Erst dann erzählte er mir, dass er Zach hieß und erst später erfuhr ich, dass sein voller Name Zachariah war. Noch bevor ich diesen kannte, hatte ich ihm meinem Stiefvater und einzigen Familienmitglied vorgestellt. Wir hatten es nicht ganz mit den Normen. Waren wir nicht einmal Freunde zu Anfang gewesen. Eine Zweckfreundschaft vielleicht, doch ich hatte geahnt, dass er mich gar nicht wirklich mochte. Sein Sarkasmus und seine lockern Sprüche sollten ihn sympathisch machen, verbergen, dass er mir ä
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Literature
Prolog..?
Kennst du das Gefühl, wenn du kurz davor bist zu fallen?
Wenn du spürst, wie du mit deinem Fuß an einem kleinen Steinchen hängen bleibst, sich die Zeit für diesen einen kurzen Moment zu verlangsamen scheint und du versuchst, dein Gleichgewicht zu halten. Doch du weißt, dass es zu spät ist. Egal wie sehr du es versuchst, du wirst es nicht schaffen den Sturz zu verhindern. Und noch während du es realisierst, tickt die Zeit weiter - unaufhaltsam.
Schon immer hatte ich dieses Gefühl gehabt. Als ob mein Leben kurz vor dem Fall stünde und ich nichts dagegen tun könnte. Ich musste einfach weiter machen, während die Zeit dahin floss und ich nur drauf wartete, dass alles zu Bruch ging.
Das erste Mal hatte ich mit diesem Gefühl Bekanntschaft gemacht, als ich drei Jahre alt war. Ich kann mich noch immer sehr deutlich an dieses Erlebnis erinnern, war es das erste Mal, dass ich meinem Vater nicht mehr glaubte hatte, wenn er mir sagt,
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Literature
Ich hasse ihn
Ich hasse ihn. Ich hatte ihn schon immer gehasst. Ich würde ihn für immer hassen.
Nie würde ich es ihm verzeihen können. Nichts würde je wieder gut machen können was er mir angetan hatte. Niemals würde dieser Schmerz verschwinden.
Und trotz allem konnte ich ihn nicht vergessen. Oder vielleicht gerade wegen meines Hasses? Es war, als würde er selbst jetzt noch dafür sorgen, dass ich leide und das nur durch den bloßen Gedanken an ihn.
Schon immer war er die Person gewesen, die mich am besten kannte, die meine Gefühle deuten konnte noch bevor ich sie selbst verstand. Er war es gewesen, der mit einer einzigen Geste oder einem einzigen Wort meine Emotionen beeinflussen konnte.
Er war jene Person gewesen, welche mir näher war als jede andere.
Wenn ich lachte, hatte er stets mit mir gelacht. Wenn ich weinte, hatte er mit mir geweint, nur um mir anschließend ein herzzerreißendes Lächeln zu schenken und mich wieder zum L
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Literature
Die Halloween Nacht
31. Oktober 2013, 22: 55 Uhr - Die Halloween Nacht
Seit Jahren lebte ich nun schon in dieser Kleinstadt und ihren spießigen, ungebildeten Einwohnern. Jedes Jahr war es das gleiche und ich hasste es hier und sosehr wie ich das Dorf hasste, sosehr hasste es auch mich. Doch trotz alle dem schaffte ich es nie von hier weg. Irgendeinen Grund gab es immer, warum ich nicht umzog, dabei konnte er noch so Trivial erscheinen. Somit musste ich auch dieses Jahr wieder Halloween zwischen all diesen abergläubischen Trotteln verbringen. Jeder von ihnen schien begeistert von diesem Fest und somit feierten sie auch jedes Mals auf neue ausgelassen. Waren die Einfamilienhäuser wie immer mit kitschiger Dekoration behangen, die Haustüren von leuchteten Kürbissen flankiert und auf den Straßen wimmelte es nur so von verkleideten Kindern mit ihren Eltern. Ihre Kostüme wirkten kein Stück unheimlich, zählte es doch nur, dass sie ihren Spaß hatten und Sü
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Literature
Schlussendlich..
Da war er wieder, dieser weißhaarige Junge, welcher jeden Tag aus einer kleinen Gasse hinaus auf den großen Hauptweg trat. Den Kopf stets gesenkt, die Schultern nach oben gezogen, eiligen Schrittes unterwegs. Immer um dieselbe Zeit, viel zu früh, in dem Versuch den meisten Menschen, welche oft erst auf den letzten Drücker losgingen, aus dem Weg zu gehen. Seine Haltung wirkte geradezu erbärmlich, schon lange nicht mehr traurig oder gar mitleidig. Genauso wie seine immer müden, von dunklen Schatten geprägten Augen, die er trotz zu Boden gerichtetem Gesicht nicht verstecken konnte. Seine Haut aschfahl, nahezu farblos, während seine Kleidung an seinem schmächtigen, wenn nicht abgemagerten und knochigen, Körper herabhing.
Doch nicht nur sein Äußeres wirkte gebrochen, schwach und ängstlich. Begann er zu sprechen, brauchte er zuvor mehrere Anläufe, bevor ihm seine zittrige Stimme gehorchte. Erst stotternd und viel zu leise,
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Literature
Big Brother
Schritt für Schritt kamen sie immer mehr auf mich zu, drängten mich weiter in die Ecke des großen Raumes mit den gelben Wänden, welche beruhigend wirken sollten. Doch gerade in diesem Moment sorgte ihre bleiche Farbe, auf die ich mich versuchte zu konzentrieren, nur Übelkeit erregend und beängstigend.
Eigentlich war heute ein Tag wie jeder andere auch und doch war er so anders. Hatten sie auch sonst immer hinter meinen Rücken über mich geredet, mich beleidigt, doch hatte ich es bisher immer so hin genommen. Sie angelächelt, ihnen geholfen, da ich immer geglaubt hatte, sie würden es nicht so meinen. Würde doch kein Mensch mit Absicht derart böse Dinge tun. Bin ich selbst jetzt noch davon überzeugt, dass sie es nicht bewusst taten, dass man ihnen nur erklären müsse, dass sie nicht mit Anderen so umgehen durften, dass ihre Handlungen Andere verletzten. War es mir schon immer lieber gewesen, wenn sie mich derart beh
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Literature
Warum bist du hier?
Pfeifend zog der Wind an ihren Auto und versuchte dieses von seiner Fahrbahn abzubringen. Selbst durch die Musik, welche sie angestellt hatte, konnte sie noch das Prasseln des Regens hören. Mehrfach hatte es nun schon geblitzt und gedonnert, doch als dieses Mal ein lautes Grollen, gefolgt von einem Lichtblitz, zu hören war, verstummte das Radio in ihrem Auto. Fluchend schlug sie auf das Armaturenbrett, in der Hoffnung, dass die Musik wieder angehen würde, jedoch blieb es auch weiterhin still.
Sie seufze leise auf, so hatte sie sich diesen Tag nicht vorgestellt. Sollte es doch eigentlich einer der Schönsten in ihrem bisherigen Leben, welches nun wirklich nicht gerade lang oder toll gewesen war, werden.
So hatte sie noch vor kurzen in der Eingangshalle des lindgrün gestrichenen Gebäudes gestanden und hatte sich von allen verabschiedet und bedankt. Endlich hätte sie dieses Haus, oder sollte man besser sagen Anstalt, verlassen können und dann musste
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Literature
The Reluctant Heroes
Ohne einen Muskel in meinem Gesicht zu verziehen, sah ich auf die Gruppe Jugendlicher vor mir. Mein Blick war so kalt wie Eis. Angst hatte ich schon lange nicht mehr, so sehr war ich schon an die nie enden wollenden Kämpfe gewöhnt. 'Es war doch immer das gleiche..', schnaufte ich abfällig in meinen Gedanken und ein bitteres Lachen kam über meinen Lippen.
"Ihr wollt euch also wirklich mit mir anlegen? - Na dann kommt doch!", schrie ich in die Richtung der Männer, die ihre Waffen auf mich richteten oder einfach nur ihre Fäuste bereit hielten.
Bevor ich mich versah, stürmte auch schon der erste von ihnen auf mich zu und kurz darauf der Rest. Doch wehrte ich sie alle locker ab, war es schon zur Routine für mich geworden, eine derartige Horde bestehend aus mindestens einem Halben dutzend Typen fertig zu machen. Sie würden mir mehr leidtun, wenn es bei diesen Kämpfen nicht um mein Leben gehen würde. Doch geschah es in letzter Zeit immer
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Literature
Dying words
Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich den Mann, der in einem weißem Kittel bekleidet vor mir stand, an. Meine Kehle war wie zugeschnürt und ich hatte das Gefühl jeden Moment zu ersticken, während mir seine zuvor gesagten Worte immer und immer wieder durch den Kopf hallten, wie ein unaufhörliches Echo.
In der Zeit, in der meine Gedanken versuchten die letzten Minuten zu verarbeiten, liefen die Bilder, wie ich noch vor kurzem an seinem Bett saß und ihm einen Apfel schälte oder wie wir redeten und gemeinsam lachten, vor meinem Augen ab.
Langsam begann ich meinen Kopf zu schütteln und sah zu der Tür aus welcher ich so eben gekommen war. 'Nein.. nein.. Nein!', wiederholten sich diese kleine Wort in dauerschleife, indessen ich die Lage realisiert hatte. Als ich dem Arzt meinen Blick zuwandte, lächelte er mich Mitfühlend an. Allerdings sorgte dies nur dafür, dass meine Hände anfingen zu Zittern, jedoch vor Wut, anstelle von T
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The ashes of illusions by anndr The ashes of illusions :iconanndr:anndr 819 17 Ako Atarashi by FiliaNanna Ako Atarashi :iconfiliananna:FiliaNanna 51 3 Untitled by rosuketaro Untitled :iconrosuketaro:rosuketaro 153 2 Odette by fdasuarez Odette :iconfdasuarez:fdasuarez 319 36 LerxJason by Lqiness LerxJason :iconlqiness:Lqiness 36 1 Mermay - In the pond by IreneMartini Mermay - In the pond :iconirenemartini:IreneMartini 277 14 reverse bill want to my master by gatanii69 reverse bill want to my master :icongatanii69:gatanii69 476 18 +I'm okay+ by larienne +I'm okay+ :iconlarienne:larienne 2,771 79 Long live the King by shihoran Long live the King :iconshihoran:shihoran 503 5 Blondie by Raichiyo33 Blondie :iconraichiyo33:Raichiyo33 2,862 66 botw -- good thing the kitchen is outside by onisuu botw -- good thing the kitchen is outside :icononisuu:onisuu 678 53 The Squad by Amigo12 The Squad :iconamigo12:Amigo12 7 0 Rail Tracer  by Amigo12 Rail Tracer :iconamigo12:Amigo12 9 2 Collection (personal) by tinyqueenart Collection (personal) :icontinyqueenart:tinyqueenart 6 0 Pixel Juzen commission by tinyqueenart Pixel Juzen commission :icontinyqueenart:tinyqueenart 5 0 Tera by tinyqueenart
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Fast zwei Jahr war es nun her, dass ich ihn kennengelernt hatte. Es wirkte nicht als würden wir uns lange kenne, doch für mich war es lang genug.
Anfangs hatte ich nicht mal seinen Namen gekannt. Er hatte sich einfach zu mir gesetzt und damit angefangen zu reden. Er redete oft, auch wenn es nichts zu erzählen kam. Besonders dann, wenn es nichts zu erzählen gab.
Wir erzählten uns die Dinge, die man nicht mal seinen besten Freunden erzählte. Erst dann erzählte er mir, dass er Zach hieß und erst später erfuhr ich, dass sein voller Name Zachariah war. Noch bevor ich diesen kannte, hatte ich ihm meinem Stiefvater und einzigen Familienmitglied vorgestellt. Wir hatten es nicht ganz mit den Normen. Waren wir nicht einmal Freunde zu Anfang gewesen. Eine Zweckfreundschaft vielleicht, doch ich hatte geahnt, dass er mich gar nicht wirklich mochte. Sein Sarkasmus und seine lockern Sprüche sollten ihn sympathisch machen, verbergen, dass er mir ähnlich war.
Es mochte verrückt klingen, doch wir hatten uns nur für eines zusammengetan - um unsere Stiefväter zu töten. Ich hatte ihm von meinem Stiefvater, Kevin, erzählt, welcher mich regelmäßig geschlagen und mich, nachdem er sie durch Misshandlung und sexuellen Missbraucht in den Suizid getrieben hatte, an die Stelle meiner Mutter gesetzt hatte. Er hatte mir von seinem Stiefvater, Michael, erzählt, welcher streng Gläubig war und der Ansicht gewesen war, dass man einen Jungen nur wegen seiner sexuellen Orientierung schlagen durfte. Da wir anscheinend doch so viel gemeinsam hatten und es beide leid waren, hatten wir uns dafür entschieden, dass wir den Stiefvater des jeweils anderen einfach umbringen sollten. Es war nicht die beste Idee gewesen, doch sie war gut genug. Nichts verband uns miteinander, sodass die Polizei keinen von uns verdächtigen würde und wir nicht einmal bei den Zeugenaussagen lügen müssten. Selbst wenn wir dadurch wie Psychopathen oder Soziopathen wirkten, die wir vielleicht auch waren, so war es für uns perfekt.
 
Leider war es das nicht. Sowie ich Zach mit zu meinem 'Zuhause' nahm, damit er sich ein Bild von Kevin machen konnte und wir davon liefen, kamen die ersten Schwierigkeiten. Wir kannten uns nicht, also brauchten wir uns nicht viel von einander erhoffen. Es hätte genauso gut passieren können, dass er und ich uns gar nicht leiden konnten. Doch zu Anfang hatte ich die Hoffnung, dass es nicht so kommen würde. Ich wünschte mir einen echten Freund und wie konnte eine Freundschaft besser Anfangen, als mit einer derart guten gegenseitigen Unterstützung.
Erst am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass wir uns nicht sofort gut miteinander verstehen würden. Dies war der Moment, indem das erste Mal Zachariah andere Seite zum Vorschein kam. Vielleicht war es auch sein wahres Ich, allerdings zeigte auch ich eine völlig andere Seite. Wo ich sonst überemotional war, zeigte ich nur eisige Ignoranz.
War jene kleine Auseinandersetzung, auch wenn sie bedeutungslos erschien, die erste von vielen die noch folgen würden.

Wir hatten viele gute und schlechte Zeiten. Höhen und Tiefen, wie man sagte.
Zach und ich schafften uns gute Erinnerungen, eine Freundschaft, ein Ziel und sogar Liebe. So unsicher ich mir auch war, was seine wahren Motive und Gefühle anging, so sicher wurde ich mir über die Zeit, dass ich mehr als nur Sympathie für ihn entwickelte.
Während wir damit anfingen uns in einer durchzechten, in Alkohol getränkten, Nacht auf einer freundschaftlichen Ebene näher zu kommen, stellte sich am nächsten Tag heraus, dass wir uns vielleicht doch ähnlicher waren, als wir es dachten. Geschah an jenem Tag die erste unserer Vergehen. Wurde ich an diesem Tag endlich erlöst und wahrhaft befreit. Hatte ich dieses Glück allein Zach zu verdanken.
Anschließend tauchten wir unter. Wir warteten darauf, dass Zeit verging, bevor wir auch seinen Stiefvater vornahmen.
In all der Zeit hatten wir Spaß, wir kamen uns näher. Irgendwann, ich weiß nicht mehr wann genau, schliefen wir das erste Mal miteinander. Unerklärlicherweise hatte ich nicht einmal Angst. Ich genoss es, dass ich endlich aus eigenem Willen handeln konnte. Dieses Mal tat ich es nicht, weil ich dazu gezwungen wurde, sondern weil ich es wollte und allein diese Genugtuung reichte mir, um mir wahrhaft zu beweisen, dass ich frei war.
Wenn wir uns nicht gerade mit derartigen Betätigungen beschäftigten, bereisten wir Städte in denen uns niemand kannte. Wir redeten, wobei meist nur Zach redete. Ich hatte nie verstanden, wie er immer und immer neue Themen fand, über belangloses Stundenlang erzählen konnte. Doch liebte ich dies an ihm. Ich lernte alles an ihm zu lieben. Selbst wenn wieder einmal seine andere Seite hervorkam, die völlig skrupellos und Emotionslos schien. Wenn dieses geradezu soziopathische Ich wieder einmal durchblickte, fragte ich mich, was von alledem, dass er mir erzählte, wirklich der Wahrheit entsprach. Liebte er mich wirklich?
Aber egal, wie oft dieses Wesen auch erschien, ich hasste es nicht. Dafür liebte ich ihn viel zu sehr und auch wenn er mir nie auf die gleiche Art sagte, dass er ebenso fühlte, reichte sein gelachtes "Ich liebe dich auch", welches wie ein schlechter Witz wirkte, für mich. Ebenso reichte mir seine Anwesenheit, die gelachten Beleidigungen und sarkastischen Sprüche. Ich genoss die Zeit in vollen Zügen.
Auch als wir jenen Streit hatten, welcher schlimmer als alles bisher da gewesene war, liebte ich ihn und vergas meinen eigenen Schmerz, den ich nur zu ausreichend gewohnt war. Denn selbst wenn er mir seine schlimmsten Seiten zeigte, kannte er doch auch meine. Wo er wie ein Soziopath war, war ich wie ein Psychopath. Dennoch akzeptierte er mich und verstieß mich nie.

Nach dem zweiten Mord, dem an Michael, trennten sich zunächst unsere Wege. Wir sahen keinen Grund mehr zusammen zu bleiben. Immerhin würden wir nur verdächtiger werden, sollten wir zu lange zusammen sein. Damals erschien es uns logisch. Und so waren wir ein halbes Jahr getrennt. Irgendwann jedoch klingelte mein Handy. Es war Zachariah, welcher sich dafür entschieden hatte, dass wir doch wieder zusammen sein sollten.
Seit diesem Moment waren wir unzertrennlich und man könnte sagen, wir waren ein Pärchen. Wir sagten es nie laut, doch 'nur Freunde' waren wir schon lange nicht mehr. Und so hatten wir unsere Zeit erneut damit verbracht durch Städte zu reisen. Es lief gut zwischen uns. Er brachte mich als einziger zum Lachen und wir vergnügten uns. Immer auf der Flucht vor der Polizei, wie in einem schlechten Film. Unser Leben bestand aus den Zusammenschnitten des besten aus den besten und dem schlechtesten aus den schlechtesten Filmen. Seit langer Zeit war ich glücklich, dank Zach. Selbst dann noch, als er mich ein Mal einfach der Polizei überließ und diese mich für fast zwei Tage in ihrem Gewahrsam hatten. Ich hatte es durchgestanden, geschwiegen und war wieder frei gekommen.
Vielleicht würden alle anderen Zachariah als einen schlechten Menschen sehen und mich bedauern, doch ich liebte ihn. Es tat mir gut in seiner Nähe zu sein. Er tat mir gut und so liebte ich auch diese andere Seite an ihm.

Ich liebte sie auch jetzt noch. Auch nach dem Streit, konnte ich nicht damit aufhören all die positiven Dinge zu sehen.
Hatte dieser letzte Streit genauso angefangen, wie es unser erster getan hatte. Damit, dass sein anderes Ich hervorkam. Aus irgendeinem Grund waren wir aneinander geraten und er hatte mir erzählt, dass er mich belogen hatte. Sein Stiefvater hatte ihn nie geschlagen. Er hatte dies nur gesagt, um seinen Spaß zu haben und zu sehen, wie weit ich gehen würde. Sagte er mir, dass er mich nie wirklich geliebt hatte, er nur mit mir gespielt hatte. Dies hatte auch mir den letzten Rest gegeben und wie in jener ersten Nacht, hatte ich mit meiner anderen Persönlichkeit geantwortet. Wir waren aneinander geraten. Es wurde so schlimm, dass ich ihm drohte, dass ich zur Polizei gehen könne, um ihnen alles zu sagen. In diesem Moment passiert es.
Doch egal, wie schlimm diese Tat gewesen sein mag, ich liebte ihn. Selbst mit dem Messer in meiner Brust, dem Blut an Zachs Händen und meinem Leben, welches aus mir entrann. Ich ertrug diesen Schmerz. Hatte ich immerhin schon schlimmeres als ein Messer in meiner Brust ertragen müssen. Auch wenn mir dieses Herz von der Person ins Fleisch gestoßen wurde, die ich am meisten liebte.
Ich brachte ein schwaches Lächeln auf meine Lächeln, während sich der Lockenkopf über mich beugte. Auf seinem Gesicht ein panischer Ausdruck und immer und immer wieder das Wort 'Fuck', welches über seine Lippen kam. Er weinte nicht eine Träne oder versprach mir, dass das schon wieder werden würde. Dafür war ich ihm dankbar. Genauso für all diese schönen und schrecklichen Momente mit ihm zusammen. Denn während ich all diese an mir vorbei ziehen sah, wusste ich genau, dass ich es genauso wieder tun würde, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte. Ich bereute nichts, außer nicht noch mehr Zeit mit ihm verbracht zu haben.
Mit dem letzten bisschen Kraft, welches in meinem Körper übrig geblieben war, zog den Braunhaarigen zu mir und Küsste ihn ein letztes Mal, bevor ich mit einem "Ich mochte den Sozipathen mehr." und einem Lachen, welches durch Husten erstickt wurde, aus dieser Welt verschwand.
Onesided Love
Kleine One Shot zu einem RPG von mir und Joker (von grumpanic). Es ist nen Trash RPG und so sind es die Charakter. 
Der Charakter, aus dessen Sicht alles geschrieben ist, ist meine Figur Dylan und Zachariah ist der Charakter von Joker.

Ansonsten allen viel Spaß, die es lesen. c:
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:iconlammebill:
Lammebill Featured By Owner Mar 17, 2017  Hobbyist Digital Artist
Wiedermal danke für den Fave :)
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:iconlammebill:
Lammebill Featured By Owner Oct 22, 2016  Hobbyist Digital Artist
Vielen dank für den fave!
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:iconueufo:
ueufo Featured By Owner Oct 20, 2016
Thank you so much for the watch! ღゝ◡╹)ノ♡
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:iconpureadimelograno:
Pureadimelograno Featured By Owner Oct 8, 2016  Student Digital Artist
Really thank you for the :+fav:! Watch me if you feel like :la:
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:iconpamonk:
PaMonk Featured By Owner Jul 12, 2016  Professional Artist
Many Thanks for the fav Heart
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:iconmotherearth01:
motherearth01 Featured By Owner Jul 7, 2016  Professional Digital Artist
Thank you for :+fav:ing my work!
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:iconcuriousmate:
curiousmate Featured By Owner Jul 2, 2016  Hobbyist Digital Artist
thanks for the fave!
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:iconlammebill:
Lammebill Featured By Owner May 26, 2016  Hobbyist Digital Artist
Danke sehr für den +fav  !
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:iconferahzyr:
ferahzyr Featured By Owner May 7, 2016  Hobbyist
Danke für's watchen!! Hug 
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:iconsoulshapedface:
SoulShapedFace Featured By Owner May 7, 2016  Hobbyist Traditional Artist
Thank you very much for faving my Natalie Portman portrait!!! :thanks: I'm very happy you like it! :D
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